Unsere Geschichte mit Gott

Gott hat zwei unterschiedlich geprägte Menschen zusammengeführt: eine Frau, die in einer orthodoxen und christlich- religiösen Familie aufgewachsen ist und einen Mann, der von einer ungläubigen und nichtchristlichen Umgebung geprägt wurde. Gemeinsam haben sich diese zwei Menschen vor einigen Jahren auf die Suche nach Gott gemacht.

Zwei Lebenswege haben sich gekreuzt, der gemeinsame Weg des Glaubens wurde möglich. 

Diese zwei Menschen sind wir!

Auf diesem Glaubensweg erlebten wir eine Herzensveränderung, Wachstum und eine sehr positive Lebensveränderung.

Zuerst haben wir Gott in unterschiedlichen Kirchengemeinden gesucht. Jedoch stand immer wieder fest: „Es gibt mehr als das.“ Aus diesem Grund haben wir entschieden, im Glauben und ohne religiöses Korsett  Gott weiter zu suchen, uns nach ihm auszustrecken.

Erst durch persönliche Zeiten mit Gott und intensives Bibellesen haben wir Gott mehr kennengelernt und mehr von ihm erfahren. Es wurde uns bewusst, dass unser Gott ein liebevoller Vater ist, der die Gemeinschaft mit seinen Kindern sucht. In täglichen Lebenssituationen spüren wir, dass Gott real und uns näher ist, als wir es uns vorstellen können. Er ist kein weit entfernter Gott, der auf der Wolke sitzt und zuschaut, wie vieles auf der Erde schiefgeht. Wir erleben, dass Gott jedes Gebet hört und unsere Herzen sieht. Auch in Krisensituationen haben wir Gottes Wirken und Eingreifen in unserer Familiengeschichte erlebt.

Als unser Sohn mit einer diagnostizierten Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, beteten wir im Glauben für seine Heilung. Am dritten Tag wurde er entlassen und die Diagnose musste korrigiert werden, weil die behandelnden Ärzte keine medizinische Erklärung für seine schnelle und plötzliche Heilung hatten. Als der Kinderarzt bei unserer Tochter eine schwere Erkrankung diagnostizierte, waren wir erschüttert. Es folgten notwendige Untersuchungen und wir baten Gott um Heilung und Hilfe. Auch dieses Mal geschah ein Wunder und die Diagnose löste sich in der Luft auf. Die Beschwerden verschwanden. Auch in weiteren lebensbedrohlichen Situationen durften wir seine Gegenwart und sein Handeln immer wieder erleben. Er, der allmächtige Vater hat uns als seine Kinder bewahrt und geführt.

Gott ist ein Belohner. Er freut sich über jeden Menschen, der ihn von Herzen sucht. 

Jakobus 4,8: „Kommt zu Gott, und Gott wird euch entgegenkommen.“ (Neues Leben) – „Sucht die Nähe Gottes, dann wird er euch nahe sein.“ (Hoffnung für alle)

Gott ist in Jesus Christus in die Welt gekommen, um Menschen mit sich zu versöhnen und sie zu retten. Und diese Versöhnung steht jedem Menschen zu, dem bewusst ist, dass er Vergebung und Hilfe benötigt. Ohne dieses Bewusstsein bleibt Gnade und jedes andere Geschenk des Himmels ohne Wirkung! Es ist wie ein Gutschein, der eingelöst werden darf. Es ist ein Geschenk, das darauf wartet, ausgepackt zu werden.

Jesus ist uns Menschen näher als wir es glauben. Er möchte unser Arzt und Heiler, unser Begleiter und Tröster sein. Ihm dürfen wir unser Leben anvertrauen und bei ihm die Quelle des Lebens finden.

Wenn ein Mensch Gott von Herzen sucht und eine lebensverändernde Begegnung mit ihm hat, ist es eine Gnade. Die Lebensveränderung geschieht aus Gottes Kraft und bewirkt nur Gutes im Leben eines Menschen. Der Mensch ist dann nicht mehr selbstzentriert und selbstsüchtig, sondern auf Gott ausgerichtet. Das neue Leben ist ein versöhntes Leben in Liebe und Verantwortung vor Gott. Verbunden mit Jesus Christus ist eine lebensnotwendige Erneuerung und eine Herzensverwandlung möglich.

Wir sind sehr froh, dieses Geschenk der Gnade ausgepackt zu haben und können uns nicht vorstellen, ohne Gott zu sein.

Gott ist mitten im Alltag, in Begegnungen und Gesprächen mit anderen Menschen. Das Leben mit Jesus an der Seite ist ein Leben, das mit Hoffnung, Zuversicht, Sinn und Freude erfüllt ist. Mit ihm vergeht das alte hoffnungslose und trostlose Leben und das neue Leben in Christus entsteht.

Was für eine Gnade!